Fortbildung für Hebammen und Geburtsvorbereiterinnen
im Geburtshaus und Zentrum für Primärgesundheit Bonn/Rhein
In der Ruhe liegt die Kraft
Einführung in „Qigong für Schwangere“
Kursleitung: Susanne Oechsner, Qigong-Lehrerin, GfG-Geburtsvorbereiterin
Teil 1 und 2 „Ruhe in der Bewegung“
Teil 3 „Bewegung in der Ruhe“
Teil 4 „Früchte der Arbeit“
Neue Termine voraussichtlich 2013
„Ruhe in der Bewegung“: Wir lernen Qigong-Übungen, bei denen der Körper fließend, geschmeidig und langsam bewegt wird, während der Geist zur Ruhe kommt. Der Fokus/die Aufmerksamkeit liegt auf der Bewegung (/dem Geburtsgeschehen), sodass alle äusseren Ablenkungen in den Hintergrund treten. Ein „leerer Geist“ ist offen und wach, reagiert spontan und angemessen und folgt den Gesetzen der Natur! Die permanente Bewegung von Wirbelsäule und Becken wirkt energetisierend, Blockaden können sich lösen, Durchlässigkeit für das Geburtsgeschehen kann sich entwickeln. Das Qigong-Prinzip: „So viel Anstrengung wie nötig, so wenig Anstrengung wie möglich“ unterstützt Schwangere, Gebärende und Hebamme gleichermaßen. Spezielle Übungen als Prophylaxe und (begleitende) Behandlung von Hypertonie, Rückenschmerzen, Ss-Übelkeit in Teil2
Die Wahrnehmung eigener Schwierigkeiten mit Bewegungsmustern, Blockaden und Verspannungen dient dazu den Blick zu schärfen und effektive Lösungsmöglichkeiten auch im Hinblick auf die Kursarbeit und den achtsamen Umgang mit der Gebärenden zu entwickeln.
„Bewegung in der Ruhe“: Während der Körper in einer Meditationshaltung (im Stehen, Sitzen oder Liegen) in Ruhe verweilt, fördern diese Übungen die innere Bewegung des Qi. Verstand und Unterbewusstsein kommen zur Ruhe, der Qi-Fluss und die innere Kraft werden gestärkt.
Atemübungen stellen das verbindende Element zwischen den bewegten und unbewegten Übungen dar. Sie zielen u.a. darauf ab, die Lungenkapazität zu erhöhen, die Aufnahme von Qi und seine Verteilung in den Meridianen zu verbessern und Fangsong = aktive Entspannung zu unterstützen.
FangsongGong: Die Kunst der Entspannung. Aktive Entspannung – nicht Schlaffheit, sondern größere Lebendigkeit! – fördert die Kraftentwicklung sowie die Akzeptanz im Schmerzerleben und die Hingabe an das Geburtsgeschehen.
„Früchte der Arbeit“: Wiederholung und Vertiefung der erarbeiteten Übungen.
Über die ganze Dauer der Fortbildungsreihe sind regelmäßiges Üben und das Führen eines Übetagebuchs unerlässlich.